Ich bin arrogant und lebe gerne auch ein wenig meine Arroganz aus. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Verhaltenspsychologen die Arroganz als „Distanz aus Unsicherheit“ bezeichnen. In meinem Blog bin ich wohl seltener arrogant, aber gewisse Menschen bekommen meine liebenswerte Arroganz (ich bin hier jetzt so arrogant meine Arroganz als solche zu bezeichnen) häufiger zu spüren. Josie hat sich sogar schon so sehr von meiner Arroganz mitziehen lassen, dass sie meine Arroganz für mich mit auslebt.
Naja, langes Geschwafel, kurze Geschichte… Eine Arbeitskollegin drückte mir einen Glückskeks in die Hand und raus kam folgender Spruch:
Durch deine Fähigkeiten wirst du erreichen,
was anderen nicht möglich ist.
Tata, womit meine Arroganz wohl berechtigt ist und ich sie guten Gewissens, als ob ich daran jemals gezweifelt hätte, weiter zur Schau stellen kann.
Irgendwo habe ich mal eine Geschichte über die Weihnachtskatze gelesen. Wie die Geschichte ging, weiß ich nicht mehr, aber wir haben jetzt zu Hause unsere eigene Weihnachtskatzengeschichte.
Es begab sich an Heilig Abend, dass mein Brüderchen und ich beschlossen nachmittags noch einen kleinen Spaziergang zu machen, bevor die weihnachtliche Völlerei startete. Los ging es, raus auf’s Feld und durch das Winter Wonderland gelaufen. Als wir bei den Schafen vorbeikamen machte es auf einmal „miau“. Das „miau“ konnten wir aufgrund seiner Dialektik nicht den Schafen zuordnen, sondern wir wandten uns an ein nahe gelegenes Gebüsch, aus dem alsbald wieder ein „miau“ zu hören war.
Kurze Zeit später kam uns ein kleines Katzentier entgegen und wollte sich mit uns anfreunden. Nach einem Weilchen Rumgestehe und dem großartigen Fang einer Maus, ließen war das kleine Katzentier, wahrscheinlich war es erst im April geschlüpft, schweren Herzens alleine zurück mit dem Versprechen, dass wir es am nächsten Tag holen, wenn es immer noch da wäre.
Es begann dann also das große Weihnachts-Winter-Fest feiern und gegen zwei nach einem kurzen Schlaf auf dem Sessel ging ich dann mal Richtung Bett. Meine Geschwister jedoch machten, scheinbar weil es schon der nächste Tag war, einen Ausflug zu der kleinen Katze. So gegen vier wachte ich dann durch ein Katzenmaunzen auf und stürzte mich in die heitere Katzenwillkommensparty im Wohnzimmer. Das kleine Tier hatte wohl beschlossen, dass es nun bei uns wohnen möchten, denn es ist brav die 15 Minuten hinter meinem Bruder hergetrottet zu uns nach Hause.
Jetzt wohnt der kleine Kater bei meiner Mam und ich bin mal gespannt, wie es weitergeht.
…. es in anderen Stadtteilen einfach nur kalt ist, hatte es, als ich gestern Abend nach Hause kam, in Höchst und Unterliederbach geschneit. Umliegende Ortschaften und Stadtteile sind übrigens schneefrei….
Nachdem wir den zweiten Tag ohne irgendwelches Fluchen verbracht haben, ging es dann gestern ein wenig anders los. Das Deckeln der Pralinen lief noch ohne Probleme, aber dann…
Dann wollten wir doch „einfach“ nur die Pralinen mit Schokolade überziehen.
Für diesen Arbeitsvorgang muss die Schokolade genau temperiert werden (es folgen hier keine physikalischen Ausführungen, sondern das Problem wird mit einfachen Zahlen erläutert), d.h. die Schokolade wird auf max. 55°C erhitzt und dann runtergerührt auf 30°C. Erhitzt man die Schokolade über 55°C, so ist sie nach dem Trockenen grau und das sieht doof aus, sie ist aber noch zu retten, wenn man sie einfach völlig abkühlen lässt und dann den Schmelzvorgang nochmal durchführt.
Dieses furchtbare Ereignis hat uns leider zweimal erwischt, so dass wir irgendwann ganz viel Schokolade zum Abkühlen im Keller stehen hatten und wir erstmal spazieren gingen.
Aaaaber, nicht erschrecken, denn mit ein wenig Geduld haben wir es zum passenden Ergebnis geschafft.
das sind fertige Mokka-Baileys- und Pfefferminztee-Pralinen
Die weiteren Sorten sind Heidegeist, Kardamom, Orangenlikör, Kirsche, Erdnuss-Karamel und Zimt-Honig und hier sind sie alle zum Gruppenbild
Insgesamt sind es fast 300 Pralinen geworden, die wir dann alle noch nett verpackt haben und die nun unter irgendwelchen Weihnachtsbäumen landen, um schnell verzehrt zu werden.
Spät wurde es gestern, aber schön wars!
*gähn* nun sind wir ein wenig geschafft und ich habe immer noch kein Silvesteroutfit, aber alles andere lief grandios! Gestern Abend haben wir noch die 3kg Schokolade gehackt und ich habe jetzt eine riesige Blase an meinem Finger!
die jungfräuliche Schokolade
das Arbeiten mit Schutzkleidung
unsere Probierlöffel (wir haben sie übrigens immer mal zwischendurch gespült)
sooo, gleich geht’s los. Britta wird an meiner Tür klingeln und das Pralinenwochenende wird starten. Wir werden völlig in unserer Arbeit versinken, uns wird schlecht werden, wir werden fluchen, wir werden stolz sein und wir werden das Werk dokumentieren!
Der heutige Sonntag stand im Zeichen der Weihnachtsbäckerei. Josie und ich haben uns mutig in die Küche gestürzt und haben lustige Farben und Formen produziert.
hier ein paar Formen
hier der Weg zur Farbe:
hier ein paar Marzipanige:
und hier noch ein netter Kontrast
schee wars und wieder ein Schritt näher an Weihnachten!
Oliver hat keine Familie. Also klaut er sich eine.
Das ist eine sehr kurze, aber auch sehr treffende Beschreibung für diesen Film. Wie sich das weiterentwickelt und was passiert, wenn man eine Familie klaut, haben Britta und ich heute lachend im Mal Seh’n Kino verfolgen können!
… bringt ein White Russian genau das Geschmackserlebnis, das man gerade braucht…
und einen leckeren White Russian gibt es da, nachdem es ja leider das New Morning nicht mehr gibt und es in Frankfurt entweder keine guten Cocktailbars gibt oder wir sie einfach nicht finden….