Nacht der Museen

27. April 2008

Gestern war es mal wieder so weit, die jährliche Nacht der Museen in Frankfurt rief und wir folgten ihrem Ruf.
Nach unserem Planungsnachmittag am Dienstag, aus dem ein Hauptplan und ein Ausweichplan hervorgingen, hatten wir uns für eine Tour durch den Stadtteil Höchst, quasi fast vor meiner Haustür entschlossen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es wesentlich entspannter zugeht, wenn die zu besichtigenden Museen nicht allzu weit auseinander liegen!
Um kurz nach Sieben (zehn Minuten später als der Zeitplan vorsah) kamen wir in der Höchster Porzellan Manufaktur an, besorgten uns schnell die Eintrittskarten und stürzten uns dann in das Porzellan modellieren. Die nächsten anderthalb Stunden steckten wir die „Verschönerung“ eines Porzellanbechers und fühlten uns ein wenig zurückversetzt in unseren Schulunterricht (mit dem großartigen Unterschied, dass die netten Menschen dort unsere Arbeitsplätze nachher selbst reinigten und wir einfach weitergehen durften!).
Nachdem wir uns künstlerisch ausgetobt hatten, schlossen wir uns einer Führung an, in der erklärt und gezeigt wurde, wie Porzellan produziert, wie viel Arbeit in diesem Prozess drinsteckt und das Preis am Ende absolut gerechtfertigt ist!
Gemütlich ging es weiter mit dem Bus zur Justinuskirche, die wir kurz durchliefen, deren katholischer Kitsch uns aber nicht ganz überzeugen konnte. Dann sollte es eine Pferdekutsche als nächstes Transportmittel sein, leider war aber der Betrieb schon eingestellt, weil man sehr überrascht war, dass es doch tatsächlich nachts um zehn schon dunkel ist…
Also flanierten wir zum Bolongaropalast, vorbei an meiner alten Wohnung. Nach dem wir auf der Hälfte der 117m langen Front den Haupteingang erreichten, verschlug es uns erstmal in den Keller ins Stadtarchiv. Sind wir verwandt mit Karl dem Großen? Leider konnte diese Frage nicht so ganz geklärt werden, aber ich weiß nun, wo ich hinziehen werde, wenn ich mal umziehen sollte, nämlich in den Seitenflüge des Palasts!
Um halb elf stürmte Frau Bolongaro, sehr schön von Silke Wustmann dargestellt, die Treppe hinunter und zeigte uns „ihr“ Reich, lästerte ein wenig über Frankfurt und traf den Musikern gegenüber einen passenden herrschaftlichen arroganten Ton. Wir haben einiges gelernt und viel gelacht. Danach erkundeten wir den Palast auf eigene Faust und begaben uns dann zum Kronberger Haus.
Dort schlossen wir uns spontan noch einer Führung an, die uns zeigte, welch einen Kitsch die Höchster Porzellan Manufaktur auch früher schon produziert hatte. Jetzt weiß ich auch das Solitär nicht nur ein Kartenspiel bei Windows ist, sondern auch eine Gedeckform. Außerdem gab es auch noch eine Augenbadewanne und ein Damenpippitopf zu bewundern.
Unsere letzte Station des Abends befand sich dann im Erdgeschoss des Kronberger Haus und passte zu unserem sehr entspannten, Innenstadt fernem Programm, wir gruselten uns ein wenig bei Schattenspiel, schauriger Musik und gereimten Texten…


Überheblich…

21. April 2008

… bin ich gerade so ein klitzekleines Bisschen, aber in meinen Augen auch völlig zu Recht, denn wir haben trotz Unterzahl ab der 1. Minute einmal 10:2 und einmal 8:3 gewonnen!


Irland- noch ein paar mehr Bilder

20. April 2008

Mehr oder weniger natürliche Kunst konnten wir in Irland auch bewundern!


Macken

12. April 2008

Klatsch, knallte mir ein Stöckchen von Josie an den Kopf, zack hab’ ich ’s vergessen, wieder hervorgekramt und jetzt mache ich mich mal an die Verarbeitung…

1. setze einen Link zu der Person, welche dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2. erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.
3. erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.
4. gib das Stöckchen am Ende deiner Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.
5. hinterlasse bei der jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog/Website, dass sie “getagged” wurden.

Punkt eins und zwei sind erledigt, Punkt vier und fünf überlese ich, kommen wir also zu Punkt drei.
Sechs unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken:

1. ich spreche mit meinen Katzen Schwedisch, das verstehen sie ganz gut, jedenfalls besser als Englisch…

2. Verabrede ich mich mit jemandem in der S- oder U-Bahn oder im Zug, so schlage ich immer den ersten Wagon vor…

3. ich brauche über meinem dicken Federbett noch ‘ne Kolter bis in den Sommer hinein…

4. bevor ich aus dem Haus gehe, besuche ich meistens noch zweimal die Toilette

5. Geht es um Lyoner Wurst, so bin ich in meinen Ausführung nur schwerlich zu bremsen…

6. ich neige dazu ein Wort dreimal umzudrehen und ihm auch hin und wieder ein ganz kleinwenig zu viel Bedeutung zu zu messen…


Irland- ein paar Bilder

11. April 2008

Irland begrüßte uns mit viel Wind und Regen, genau das richtige Wetter, um mal alles von zu Hause zu vergessen

Doch am nächsten Tag sah es schon ganz anders aus so irgendwo zwischen Killorglin und Glenbeigh

Ein Castle mit ein bisschen hochgebundenem Stacheldrahtzaun…

Die Skellings, unglaublich schön, unbeschreiblich, ein kleiner Ausschnitt

In Cahersiveen gab’s Fish and Chips and Guiness und einen wunderbaren Küchenausblick

Der Frühling ist im Gegensatz zu hier auch schon angekommen in Irland


Irland 3

5. April 2008

Der letzte irlaendische Irlandbeitrag, morgen frueh geht der Flieger.
Gestern Abend sind wir noch durch die (zwei) Pubs gezogen, haben ein paar Guiness genossen und schlechte und gute Musik gehoert.
Im zweiten, wesentlich netteren Pub begegneten wir mal wieder ein paar Hessen (wohnt bei uns eigentlich noch jemand oder sind alle gerade hier in Irland?)
Ausserdem trafen wir Patrick, einen netten Iren aus West Cork, dessen „Love of my life“ (ich moechte auch mal so vorgestellt werden!) gestern zum ersten Mal Zug gefahren ist. Es war ein sehr nettes, interessantes und guinesslastiges Gespraech mit ihm und er wird dieses Jahr das Oktoberfest besuchen und eine Mass trinken, denn er ist ja ein Mann…
Heute war unser Gammel-Tag. Wir haben ausgepennt, eine kleine Wanderung durch den Nationalpark gemacht, viel gelesen, gepennt, gegessen und werden den Abend jetzt in aller Ruhe ausklingen lassen…
Uebrigens, das habe ich im letzten Blogbeitrag vergessen, ich habe Sonnenbrand seit Donnerstag!


Irland 2

4. April 2008

tata, da bin ich wieder!
hier mal die Ereignisse der letzten Tage (die Internetanbindung in anderen Teilen Irlands ist nicht ganz so gut, aber nun sind wir wieder in der Zivilisation…)
Montag: Den Anfang des Tages findet ihr in „Irland 1″, hier ist der Rest: Zufaellig (danke fuer die Umlaute, aber der Rechner hier ist dermassen langsam, dass ich lieber nicht zwei Fenster auf einmal oeffne, um die Codes zu kopieren…) trafen wir beim Aussteigen aus dem Bus in Killarney einen zweiten Darmstaedter Jan. Nachdem wir uns dann einfach mit in sein Hostel eingecheckt haben, wollten wir eine Fahrradtour zum Muckross House machen, aber, haha, wir sind in Irland, es fing zu regnen an. Naja, wir entschieden uns dann einfach die Kupfermine zu suchen und das irlaendische Wetter begruesste uns in seiner vollen Haerte. Nass, durchgewindet, aber glueckliche fielen wir abends in ein Pub ein und haben fuer euch alle ein Stout getrunken…
Dienstag Morgen trampten wir dann zu zweit weiter, unsere vorlaeufiges Ziel war Killorglin. Nach ganzen fuenf Minuten an der Strasse wurden wir mitgenommen! Von Killorglin legten wir dann ein ganzes Stueck (ca. 15km) zu Fuss zurueck und landeten dann noch nach einem kleinen Stueckchen Trampen in Glenbeigh. Glenbeigh hatten wir uns irgendwie etwas groesser vorgestellt und wollten an sich auch dort uebernachten. Nach ein paar ernuechternden Minuten dort, machten wir uns wieder auf zu trampen, standen ewig an der Strasse und nahmen dann den Bus nach Cahersiveen.
Wow, Cahersiveen. Direkt gegenueber von der Busstation befindet sich das Sive Hostel und wir checkten bei Mary ein. Die irgendwas von Skellings erzaehlte, was wir ungeplanten Urlauber ueberhaupt nicht kapierten und erstmal vielleicht sagten. Spaeter am Abend war klar, die Tour findet wegen schlechtem Seegang nicht statt, aber unsere Neugier war schon geweckt!
Mittwoch wanderten wir dann zu einem Castel (Name wird vielleicht nachgereicht, Bilder sowieso!), einem Stone Fort, einer Fischfabrik und durch die Stadt. Mittwoch Abend sah das Wetter fuer die Skellings schon besser aus, aber mhmmm,mhmmm, we will see…
Tata, Donnerstag Morgen konnte es los gehen, endlich sollten auch wir schnallen, wieso wir so gerne zu den Skellings moechten. Unser Bootskaeptn sammelte uns mit seinem Auto ein und los gings nach Portmagee. Dort sagte er: ten minutes. Waehrendessen fanden sich noch weitere acht Interessierte ein, die irgendwie alle ganz genau wussten, wieso sie jetzt dahin wollen.
Los gings, mit einem Fischerboot auf die rauhe See, weg von der schoenen irischen Kueste. Zuerst sahen wir Little Skelling, eine Insel, die voller Voegel war, Massen von Moewen und Puffins.
Dann tauchte Skelling Michael auf, die Insel, auf der wir landen wollten. Wahnsinn, jetzt wussten auch wir, wieso wir dahin wollten! Vielleicht lass ich jetzt einfach die Beschreibung und reiche die Bilder nach, denn that was soooooo impressing!
Nachmittags wanderten wir noch zu einem kleinen Hafen und genossen das Meer und die Ruhe.
Wir uebernachteten eine weitere Nacht in Cahersiveen, a lovely place to stay.
Heute Morgen trampten wir ganz gemuetlich los (Ziel war es heute Abend in Killarney zu sein) und erwischten gleich den Jackpot, der uns komplett mitnahm!
In Killarney checkten wir wieder im Neptunes ein, schmissen unsere Sachen ab und machten uns zu Fuss auf zum Muckross House, sehr touristisch, aber nett.
Und nun sind wir mal wieder ein wenig ungeplant…