Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

13. August 2008

Robert Zimmermann ist eigentlich ein ganz normaler Gamedesigner bis er, aufgrund eines kleinen Malheurs, Monika trifft. Monika ist eigentlich eine ganz normale Schnellreinigungsfachangestellte und könnte altersmässig Roberts Mutter sein. Was dann noch alles passiert und wer nun wirklich wen liebt, kann man sich im Kino anschauen (ab Morgen, glaub ich). Wir haben heute schon mal vorgeguckt und auch wenn der Titel so absolut kitschig klingt, haben selbst die wenigen Männer, die sich ins Kino „verirrt“ haben, sich köstlich amüsiert und wir uns übrigens auch!

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Nacht der Museen

27. April 2008

Gestern war es mal wieder so weit, die jährliche Nacht der Museen in Frankfurt rief und wir folgten ihrem Ruf.
Nach unserem Planungsnachmittag am Dienstag, aus dem ein Hauptplan und ein Ausweichplan hervorgingen, hatten wir uns für eine Tour durch den Stadtteil Höchst, quasi fast vor meiner Haustür entschlossen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es wesentlich entspannter zugeht, wenn die zu besichtigenden Museen nicht allzu weit auseinander liegen!
Um kurz nach Sieben (zehn Minuten später als der Zeitplan vorsah) kamen wir in der Höchster Porzellan Manufaktur an, besorgten uns schnell die Eintrittskarten und stürzten uns dann in das Porzellan modellieren. Die nächsten anderthalb Stunden steckten wir die „Verschönerung“ eines Porzellanbechers und fühlten uns ein wenig zurückversetzt in unseren Schulunterricht (mit dem großartigen Unterschied, dass die netten Menschen dort unsere Arbeitsplätze nachher selbst reinigten und wir einfach weitergehen durften!).
Nachdem wir uns künstlerisch ausgetobt hatten, schlossen wir uns einer Führung an, in der erklärt und gezeigt wurde, wie Porzellan produziert, wie viel Arbeit in diesem Prozess drinsteckt und das Preis am Ende absolut gerechtfertigt ist!
Gemütlich ging es weiter mit dem Bus zur Justinuskirche, die wir kurz durchliefen, deren katholischer Kitsch uns aber nicht ganz überzeugen konnte. Dann sollte es eine Pferdekutsche als nächstes Transportmittel sein, leider war aber der Betrieb schon eingestellt, weil man sehr überrascht war, dass es doch tatsächlich nachts um zehn schon dunkel ist…
Also flanierten wir zum Bolongaropalast, vorbei an meiner alten Wohnung. Nach dem wir auf der Hälfte der 117m langen Front den Haupteingang erreichten, verschlug es uns erstmal in den Keller ins Stadtarchiv. Sind wir verwandt mit Karl dem Großen? Leider konnte diese Frage nicht so ganz geklärt werden, aber ich weiß nun, wo ich hinziehen werde, wenn ich mal umziehen sollte, nämlich in den Seitenflüge des Palasts!
Um halb elf stürmte Frau Bolongaro, sehr schön von Silke Wustmann dargestellt, die Treppe hinunter und zeigte uns „ihr“ Reich, lästerte ein wenig über Frankfurt und traf den Musikern gegenüber einen passenden herrschaftlichen arroganten Ton. Wir haben einiges gelernt und viel gelacht. Danach erkundeten wir den Palast auf eigene Faust und begaben uns dann zum Kronberger Haus.
Dort schlossen wir uns spontan noch einer Führung an, die uns zeigte, welch einen Kitsch die Höchster Porzellan Manufaktur auch früher schon produziert hatte. Jetzt weiß ich auch das Solitär nicht nur ein Kartenspiel bei Windows ist, sondern auch eine Gedeckform. Außerdem gab es auch noch eine Augenbadewanne und ein Damenpippitopf zu bewundern.
Unsere letzte Station des Abends befand sich dann im Erdgeschoss des Kronberger Haus und passte zu unserem sehr entspannten, Innenstadt fernem Programm, wir gruselten uns ein wenig bei Schattenspiel, schauriger Musik und gereimten Texten…


Irland 3

5. April 2008

Der letzte irlaendische Irlandbeitrag, morgen frueh geht der Flieger.
Gestern Abend sind wir noch durch die (zwei) Pubs gezogen, haben ein paar Guiness genossen und schlechte und gute Musik gehoert.
Im zweiten, wesentlich netteren Pub begegneten wir mal wieder ein paar Hessen (wohnt bei uns eigentlich noch jemand oder sind alle gerade hier in Irland?)
Ausserdem trafen wir Patrick, einen netten Iren aus West Cork, dessen „Love of my life“ (ich moechte auch mal so vorgestellt werden!) gestern zum ersten Mal Zug gefahren ist. Es war ein sehr nettes, interessantes und guinesslastiges Gespraech mit ihm und er wird dieses Jahr das Oktoberfest besuchen und eine Mass trinken, denn er ist ja ein Mann…
Heute war unser Gammel-Tag. Wir haben ausgepennt, eine kleine Wanderung durch den Nationalpark gemacht, viel gelesen, gepennt, gegessen und werden den Abend jetzt in aller Ruhe ausklingen lassen…
Uebrigens, das habe ich im letzten Blogbeitrag vergessen, ich habe Sonnenbrand seit Donnerstag!


Banane und nackte Tatsachen

8. Februar 2008

Da lässt doch einfach ein Japaner im Fernsehn seine Bux runter und wird für seine Bananennummer bewertet. Nachzuschauen hier, nachahmende Übungen bitte zu Hause im stillen Kämmerchen…


Das Kind – bald geht es auch hier los

15. Januar 2008

Sebastian Fitzek hat ein neues Buch geschrieben mit dem Titel „Das Kind“. Der Prolog zu diesem Buch wurde nicht niedergeschrieben, sondern in einem ARG (Alternate Reality Game) gespielt. Die Hauptaktionen fanden in Berlin statt, aber ein Forum machte es möglich, wenigstens auch ein bisschen vom weit entfernten Frankfurt mit zu rätseln. Das ARG hat einige Wochen Spannung gebracht und das Buch danach zu lesen war wie alten Bekannten zu begegnen.
Das Hörbuch geht nun auf eine Virtuelle Lesereise, d.h. die ersten zehn Kapitel werden in verschiedenen Blogs veröffentlicht und auch die Parkbucht zählt dazu. Am 23. Januar könnt ihr euch hier das achte Kapitel anhören. Da aber mittendrin einsteigen nur halb so verständlich ist, hier schon mal die anderen Blogs mit den anderen Kapiteln, um euch schon mal einzustimmen.

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Diese Kapitel sind schon hörbar:
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
und hier geht es dann ab 16. Januar weiter:
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 9
Kapitel 10


Arroganz

30. Dezember 2007

Ich bin arrogant und lebe gerne auch ein wenig meine Arroganz aus. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Verhaltenspsychologen die Arroganz als „Distanz aus Unsicherheit“ bezeichnen. In meinem Blog bin ich wohl seltener arrogant, aber gewisse Menschen bekommen meine liebenswerte Arroganz (ich bin hier jetzt so arrogant meine Arroganz als solche zu bezeichnen) häufiger zu spüren. Josie hat sich sogar schon so sehr von meiner Arroganz mitziehen lassen, dass sie meine Arroganz für mich mit auslebt.
Naja, langes Geschwafel, kurze Geschichte… Eine Arbeitskollegin drückte mir einen Glückskeks in die Hand und raus kam folgender Spruch:

Durch deine Fähigkeiten wirst du erreichen,
was anderen nicht möglich ist.

Tata, womit meine Arroganz wohl berechtigt ist und ich sie guten Gewissens, als ob ich daran jemals gezweifelt hätte, weiter zur Schau stellen kann.


Während….

22. Dezember 2007

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…. es in anderen Stadtteilen einfach nur kalt ist, hatte es, als ich gestern Abend nach Hause kam, in Höchst und Unterliederbach geschneit. Umliegende Ortschaften und Stadtteile sind übrigens schneefrei….

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Wir sagen du! Schatz.

2. Dezember 2007

Oliver hat keine Familie. Also klaut er sich eine.
Das ist eine sehr kurze, aber auch sehr treffende Beschreibung für diesen Film. Wie sich das weiterentwickelt und was passiert, wenn man eine Familie klaut, haben Britta und ich heute lachend im Mal Seh’n Kino verfolgen können!


Morgens…

6. November 2007

….so, ist das auch manchmal morgens bei mir, aber meistens wird gewartet bis der Wecker geklingelt hat und wenn ich mich dann nochmal umdrehe, bekomme ich ein kleines Katzengesicht in mein Gesicht gestumpt…


…ei, wo laufen sie denn?

28. Oktober 2007

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Heute war Frankfurt Marathon und von unserem Schwedisch-Kurs haben sich doch tatsächlich vier Leute der Herausforderung gestellt und sind die Staffel mitgelaufen.
Tine und ich haben im Backoffice die geheime Organisation übernommen und sind jetzt nach dem Marathon wohl genauso geschafft wie unsere Staffelläufer. Wir sind von einem Wechsel zum anderen Wechsel per S- und U-Bahn-Hopping geeilt und haben angefeuert, mit Tee versorgt und die fertigen Läufer eingesammelt.
Ergebnis des Ganzen: Platz 529 bei den Staffeln in einer Zeit von 04:17:19, für nächstes Jahr wird eine Zeit unter vier Stunden angestrebt.
Gewonnen hat übrigens Wilfred Kigen in 02:07:58, bei den Frauen wurde nach einer Zeit von 2:28:56 Melanie Kraus Erste.

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