Rheinsteigen (6)

9. Juni 2008

Gestern ging es von Kestert nach Filsen. Die Tour begann sehr gemütlich mit einem Kaffee und sollte sich auch so weiter fortsetzen. Zuerst erklommen wir die Hindenburghöhe und konnten den ersten schönen Ausblick genießen

Danach kamen wir an Massen von Fingerhüten vorbei. Ich habe aber keine gepflückt, sonst könnte vielleicht mein PTA-Image ein bisschen darunter leiden (oder würde ich dann erst meinem beruflichen Ruf gerecht werden?)

Dann machten wir in Lyckershausen eine kurze Liegestuhl- und Eisrast, bevor es weiter ging es zur Burg Liebenstein, wo wir solange rasteten bis es leicht anfing zu regnen und wir dachten jetzt kann man aber nett weiter wandern.
Kurz darauf sollten wir ein paar halbwilde Ziegen und Ponys sehen, leider waren sie scheinbar zu gut versteckt. Dafür fanden wir wiedermal einen schönen Aussichtspunkt.

Dann zog sich die Strecke ein wenig (naja, wir hatten ja auch genug getrödelt…), das Wetter wurde diesig und unangenehm stickig und wir machten einen Punktlandung am Filsener Bahnhof.
Die Strecke ist sehr schön, teilweise sehr steil und ich bin sie jetzt schon zum zweiten Mal dieses Jahr gelaufen, man könnte meinen, der Rheinsteig hat nicht mehr zu bieten ;)


Rheinsteigen (4) und (5)

3. Juni 2008

Rheinsteigen (4) fasse ich mal kurz zusammen: los ging es an Fronleichnam, die Gesellschaft war sehr nett (danke Bettinas!), der erste Teil der Strecke war sehr schön (es ging in Schlangenbad los), der zweite Teil nicht, aber das Eis in Wiesbaden-Biebrich war sehr gut!

Letzten Sonntag war ich mit Matthias und dem Biermüffelchen unterwegs. Los ging es in Schlangenbad, jedoch diesmal in die andere Richtung, zum Kloster Eberbach.

Das Wetter ließ morgens noch ein wenig zu wünschen übrig, aber frohen Mutes hängten wir die anderen Wanderer durch einen zielstrebigen Aufstieg ab.

Mit einem Blick über die Weinberge und Kiedrich machten wir Mittagsrast. Kurz nach diesem Bild brachen dann die Wolken auf und die Sonne kam hervor, aber vor lauter Fröhlichkeit habe ich vergessen zu fotografieren…
Weiter ging es nach Kiedrich, von dort aus den Honigberg hinauf und durch den Hintereingang auf die Anlage von Kloster Eberbach. Mit Chorgesang, der aus Kirche tönte, und Fläzen auf dem Rasen ließen wir die 15km ausklingen und warteten auf den Bus, der uns nach Eltville brachte. In Eltville gab es dann leckeres Eis, eine Erste-Reihe-Bank am Rhein und einen Zug für die Heimfahrt.


Irland 3

5. April 2008

Der letzte irlaendische Irlandbeitrag, morgen frueh geht der Flieger.
Gestern Abend sind wir noch durch die (zwei) Pubs gezogen, haben ein paar Guiness genossen und schlechte und gute Musik gehoert.
Im zweiten, wesentlich netteren Pub begegneten wir mal wieder ein paar Hessen (wohnt bei uns eigentlich noch jemand oder sind alle gerade hier in Irland?)
Ausserdem trafen wir Patrick, einen netten Iren aus West Cork, dessen „Love of my life“ (ich moechte auch mal so vorgestellt werden!) gestern zum ersten Mal Zug gefahren ist. Es war ein sehr nettes, interessantes und guinesslastiges Gespraech mit ihm und er wird dieses Jahr das Oktoberfest besuchen und eine Mass trinken, denn er ist ja ein Mann…
Heute war unser Gammel-Tag. Wir haben ausgepennt, eine kleine Wanderung durch den Nationalpark gemacht, viel gelesen, gepennt, gegessen und werden den Abend jetzt in aller Ruhe ausklingen lassen…
Uebrigens, das habe ich im letzten Blogbeitrag vergessen, ich habe Sonnenbrand seit Donnerstag!


Rheinsteigen (3)

16. März 2008

Ja, wir sind mutig. Matthias hatte massig Sonnenschirme dabei und Tine und ich waren optimistisch. Nach dem Beschluss von gestern Abend heute von Kestert nach Osterspai zu laufen, ließen wir uns einen kleinen „Nothalt“ und haben heute Morgen um halb acht nochmal telefoniert. Mit ungebrochenem Optimismus („das sieht schon fast hell hier aus“, „die Wolken ziehen auch ganz schnell“) machten wir uns auf den Weg bzw. erstmal trafen wir uns im Zug mit einigen Plan B’s im Gepäck, aber immer noch ungebrochenem Optimismus („da hinten kommt die Sonne durch!“).
In Kestert stiegen wir dann aus dem Zug und es ging erstmal bergauf und bergauf und bergauf und mal wieder tauchte die Frage auf: wieso sitzen wir jetzt nicht irgendwo nett und frühstücken? Zwischendurch setzte ein kleines Nieseln ein und später dann wurde es doch zu einem richtigen Regen…
Ein kleinwenig nass, ein kleinwenig vermatscht, ein kleinwenig geschafft und ein kleinviel fröhlich, brachen wir unsere Tour nach ca. 14km in Kamp ab und machten uns im Regionalexpress auf eine trockene Heimfahrt. Schee war’s!


Rheinsteigen (2)

16. Februar 2008

Herrliches Wetter, keiner hatte Zeit, also ging es heute alleine auf den Rheinsteig. Noch nicht mal im Zug saßen Menschen…

leere-bahn.jpg

Ich bin dann mal in Assmannshausen einsam aus dem Zug gestiegen und habe mich an den ersten steilen Aufstieg gemacht, aber wurde auch gleich mit einer wunderschönen Aussicht belohnt!
Vom Rotweinpavillion (hier ein kleines Selbstporträt von uns beiden) ging es dann weiter, immer ein Stückchen bergauf.

selbstportrat.jpg

Zwischendurch auf meiner Strecke begegneten mir ganze dreizehn Wanderer (naja, einer hat nur fotografiert und war mit dem Auto hochgefahren, der andere joggte und einer fuhr mit dem Mountainbike), also hatte ich die ganze wunderschöne Strecke, die kleinen Wege, die Felsen, den Rhein und die gute Luft für mich allein!

ausblick.jpg

Nach allen Aufstiegen ging es dann auch mal locker bergab nach Lorch, wo ich mich in den ZUg warf und vollzufrieden und um einen Urlaubstag reicher nach Hause fuhr.
Zwischendurch traf ich noch ein paar Ziegen und diese hier hat mir in die Hand gebissen.

kein-selbstportrat.jpg


Rheinsteigen (1)

27. Januar 2008

vorweg: die Kamera habe ich zu Hause liegen lassen.
So, Ende Januar und endlich war es dann auch mal Zeit zum Rheinsteigen. Britta und ich haben das mehr oder weniger schöne Wetter genutzt und sind unsere erste Rheinsteigtour gelaufen. Los ging es am Kloster Eberbach. Der Busfahrer, der uns hoch bis ans Kloster gefahren hat, wartete noch ein Weilchen,als wir los liefen, er nahm wohl an, dass wir gleich wieder umkehren, wenn wir den steilen Anstieg sehen, aber weit gefehlt, munter ging es los!
Im mittelschnellen Tempo (wir machten keinen Dauerlauf, sind aber auch nicht vor uns hin gekrochen) ging es nach Schloss Johannisberg. Zwischendurch machten wir mal ein Päuschen, verzehrten unseren Proviant (die guten Hallon-Zahnpasta-Gummidinger) und genossen unseren Tag „Urlaub“.