Rennschilder

2. Juli 2008

Man könnte fast meinen, der Thüringer Wald gleiche einem Schilderwald. Zwischen den vielen Tannen, Wiesen und anderen Gewächsen, gibt es auch hin und wieder ein Hinweisschild zu sehen. Hier eine kleine Auswahl derer, die uns besonders aufgefallen sind:


Nacht der Museen

27. April 2008

Gestern war es mal wieder so weit, die jährliche Nacht der Museen in Frankfurt rief und wir folgten ihrem Ruf.
Nach unserem Planungsnachmittag am Dienstag, aus dem ein Hauptplan und ein Ausweichplan hervorgingen, hatten wir uns für eine Tour durch den Stadtteil Höchst, quasi fast vor meiner Haustür entschlossen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es wesentlich entspannter zugeht, wenn die zu besichtigenden Museen nicht allzu weit auseinander liegen!
Um kurz nach Sieben (zehn Minuten später als der Zeitplan vorsah) kamen wir in der Höchster Porzellan Manufaktur an, besorgten uns schnell die Eintrittskarten und stürzten uns dann in das Porzellan modellieren. Die nächsten anderthalb Stunden steckten wir die „Verschönerung“ eines Porzellanbechers und fühlten uns ein wenig zurückversetzt in unseren Schulunterricht (mit dem großartigen Unterschied, dass die netten Menschen dort unsere Arbeitsplätze nachher selbst reinigten und wir einfach weitergehen durften!).
Nachdem wir uns künstlerisch ausgetobt hatten, schlossen wir uns einer Führung an, in der erklärt und gezeigt wurde, wie Porzellan produziert, wie viel Arbeit in diesem Prozess drinsteckt und das Preis am Ende absolut gerechtfertigt ist!
Gemütlich ging es weiter mit dem Bus zur Justinuskirche, die wir kurz durchliefen, deren katholischer Kitsch uns aber nicht ganz überzeugen konnte. Dann sollte es eine Pferdekutsche als nächstes Transportmittel sein, leider war aber der Betrieb schon eingestellt, weil man sehr überrascht war, dass es doch tatsächlich nachts um zehn schon dunkel ist…
Also flanierten wir zum Bolongaropalast, vorbei an meiner alten Wohnung. Nach dem wir auf der Hälfte der 117m langen Front den Haupteingang erreichten, verschlug es uns erstmal in den Keller ins Stadtarchiv. Sind wir verwandt mit Karl dem Großen? Leider konnte diese Frage nicht so ganz geklärt werden, aber ich weiß nun, wo ich hinziehen werde, wenn ich mal umziehen sollte, nämlich in den Seitenflüge des Palasts!
Um halb elf stürmte Frau Bolongaro, sehr schön von Silke Wustmann dargestellt, die Treppe hinunter und zeigte uns „ihr“ Reich, lästerte ein wenig über Frankfurt und traf den Musikern gegenüber einen passenden herrschaftlichen arroganten Ton. Wir haben einiges gelernt und viel gelacht. Danach erkundeten wir den Palast auf eigene Faust und begaben uns dann zum Kronberger Haus.
Dort schlossen wir uns spontan noch einer Führung an, die uns zeigte, welch einen Kitsch die Höchster Porzellan Manufaktur auch früher schon produziert hatte. Jetzt weiß ich auch das Solitär nicht nur ein Kartenspiel bei Windows ist, sondern auch eine Gedeckform. Außerdem gab es auch noch eine Augenbadewanne und ein Damenpippitopf zu bewundern.
Unsere letzte Station des Abends befand sich dann im Erdgeschoss des Kronberger Haus und passte zu unserem sehr entspannten, Innenstadt fernem Programm, wir gruselten uns ein wenig bei Schattenspiel, schauriger Musik und gereimten Texten…


…bald ist es so weit…

1. November 2007

dass Bootleg Version im Nachtleben in Frankfurt auftreten und ich hab schon das Plakat gesehen und noch gar keine Karte (Wink mit dem Zaunpfahl)!
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verdammte Scheiße!

27. September 2007

wer hat denn den bescheuerten Beitrag über den schönen Herbst geschrieben? Ich mag den Herbst? Fy fan, das ist echt ein beschissenes Wetter da draußen! Klatschnass wird man und kalt ist es auch noch!

vielleicht weint der Himmel aber auch nur und an sich ist eine Kanne Tee bei Regenwetter nochmal viel schöner….


Pralinen

18. September 2007

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*ploings* knallte mir ein Stöckchen an den Kopf (danke, Charisma)!
aaaaaber, es war genau das richtige Stöckchen, um doch einfach mal hier das Thema „Pralinen“ einzuführen. Hach herrlich, ein Thema, um richtig darin zu schwelgen. Naja, Schreiben und Gucken ist aber nur halb so nett wie verzehren…

1. Magst Du Schokolade? Ja, durchaus, das gebe ich jetzt hier mal offen zu
2. Was sind Deine Lieblingssorten/Hersteller? meine absolute Lieblingssorte ist von Weiss die Grand Noir 57%, für die Pralinen verwenden wir Schokolade von Valrhona, die schmeckt übrigens auch ohne Praline ganz lecker
3. Dunkel, hell oder weiss? dunkel bis 70%, aber auch gerne mal hell, an sich nie weiss
4. Macht Schokolade wirklich glücklich? Schokolade ist/kann ein Geschmackserlebnis sein, ein Geschmackserlebnis kann für einen kurzen Moment glücklich machen, zum glücklich sein reicht sie nicht
5. Würdest Du gerne mal über Nacht in einer Confiserie eingeschlossen sein?ja und zwar hier

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… ich bin dann mal weg

7. August 2007

Den Weg nach Santiago de compostela habe ich meiner Mitbewohnerin überlassen…

Unser Ziel ist Schweden und wir werden die nächsten zwei Wochen auf dem Bohusleden (mit hoffentlich nicht all zu viel Regen) verbringen!

So lange ein wenig Musik:

(gewisse Textstellen liegen mir doch sehr nahe…)