Die Weihnachtskatze

26. Dezember 2007

Irgendwo habe ich mal eine Geschichte über die Weihnachtskatze gelesen. Wie die Geschichte ging, weiß ich nicht mehr, aber wir haben jetzt zu Hause unsere eigene Weihnachtskatzengeschichte.

Es begab sich an Heilig Abend, dass mein Brüderchen und ich beschlossen nachmittags noch einen kleinen Spaziergang zu machen, bevor die weihnachtliche Völlerei startete. Los ging es, raus auf’s Feld und durch das Winter Wonderland gelaufen. Als wir bei den Schafen vorbeikamen machte es auf einmal „miau“. Das „miau“ konnten wir aufgrund seiner Dialektik nicht den Schafen zuordnen, sondern wir wandten uns an ein nahe gelegenes Gebüsch, aus dem alsbald wieder ein „miau“ zu hören war.

Kurze Zeit später kam uns ein kleines Katzentier entgegen und wollte sich mit uns anfreunden. Nach einem Weilchen Rumgestehe und dem großartigen Fang einer Maus, ließen war das kleine Katzentier, wahrscheinlich war es erst im April geschlüpft, schweren Herzens alleine zurück mit dem Versprechen, dass wir es am nächsten Tag holen, wenn es immer noch da wäre.

Es begann dann also das große Weihnachts-Winter-Fest feiern und gegen zwei nach einem kurzen Schlaf auf dem Sessel ging ich dann mal Richtung Bett. Meine Geschwister jedoch machten, scheinbar weil es schon der nächste Tag war, einen Ausflug zu der kleinen Katze. So gegen vier wachte ich dann durch ein Katzenmaunzen auf und stürzte mich in die heitere Katzenwillkommensparty im Wohnzimmer. Das kleine Tier hatte wohl beschlossen, dass es nun bei uns wohnen möchten, denn es ist brav die 15 Minuten hinter meinem Bruder hergetrottet zu uns nach Hause.
Jetzt wohnt der kleine Kater bei meiner Mam und ich bin mal gespannt, wie es weitergeht.

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XX und XY und so

13. Oktober 2007

Andere meinen ja, dass dieses Wochenende bis jetzt schon einiges an zu bloggenden Themen geboten hat, aber jetzt mal zu etwas völlig anderem (…and now for something completely different).
Als ich vorhin vom Bahnhof nach Hause lief mit Blick auf den Philosophenweg an einem plätschernden Bach entlang und die letzten Sonnenstrahlen dieses wunderbaren Herbsttages genoss, fiel mir auf, dass man doch ab und an sagt:“ Person XY hat das und das getan.“
Was mich wundert ist nicht die Tatsache, dass man einfach zwei Buchstaben genommen hat, sondern, dass man gerade X und Y genommen hat. Soll der Ausdruck „Person XY“ nicht darauf hinweisen, dass etwas nicht geschlechtsspezifisch ist? Oder ist eine „Person XY“ immer ein Mann und ich habe es einfach immer verpeilt und wieso gibt es dann den Ausdruck „Person XX“ nicht?


Ciao bella

1. September 2007

Da kommt man nachts mit der letzten S-Bahn von einem Konzert dieser großartigen Herren hier (es war wirklich klasse, obwohl ihr Money Train nicht gespielt habt…), grüßt noch schnell bei der Polizei und geht stracks geradeaus Richtung heimisches, wohliges, weiches Bett und hört ein „Ciao bella“. Naja, es ist spät, man hat noch dieses angenehme Pfeifen im Ohr und so es ist ein leichtes den Gruß zu ignorieren, beim ersten, zweiten und dritten Mal. Wenn Felippe dann aber neben einem angehetzt kommt und dir schon wieder ein „Ciao bella“ entgegen knallt, fällt das Ignorieren schon ein wenig schwerer…
Ende vom Lied: ich spreche nur schlecht Deutsch, komme aus Schweden und bin verheiratet, tut mir leid Felippe, aber, das mag jetzt arrogant klingen (wir haben ja heute Abend schon festgestellt, dass das ein Familienproblem zu sein scheint), ich habe keine Lust kurz vor eins nachts von kleinen (es waren zwei Köpfe!!!) Italienern mit so einem Spruch angemacht zu werden (und auf Diskussionen habe ich auch keine Lust)…


Ich wünsch dir einen guten Tag

24. Juli 2007

Heute hat mir eine Kundin ein Gedicht von Elli Michler mitgebracht. Mhhhmmm, nun bin ich noch ein wenig am Nachdenken. Irgendwas stört mich, aber bis jetzt komm ich noch nicht darauf, was es ist. Hat jemand ‘ne Idee?

Ich wünsch dir einen guten Tag!
Geh ihm nur froh entgegen
und achte auf den Stundenschlag
als sanfte Mahnung dich zu regen.

Doch lass dich nur nicht ständig treiben
von viel zuviel Terminen.
Es soll vom Tag das Wissen bleiben:
Die Sonne hat mir heut geschienen!

Ich wünsch’ dir einen guten Tag
zu jeder Stunde seiner Zeit.
Denn was er dir zu sein vermag,
ist mehr als nur Geschäftigkeit.

Wie du ihn nützt, wie du ihn hegst,
nur das allein wird zählen
in den Gedanken, die du pflegst.
Lass dir den Tag nicht stehlen!


Soforthilfe

20. Juli 2007

Es ist Sommer. Ja, es ist wirklich Sommer, auch wenn es einem nicht immer so vorkommt!

Und was macht man in einem so „herrlichen Sommer“? Man freut sich auf einen wunderschönen freien Freitagnachmittag, geht schon fröhlich morgens los, denn hej, noch ein paar Stündchen und man kann wieder raus in dieses herrliche Wetter.

Tja, Pustekuchen, das Wetter ist manchmal einfach zu mannigfaltig und man hat sein Tagwerk getan und kommt in einen völlig unsommerlichen Platzregen, da hilft nur eins:

Rein in den nächsten Supermarkt, das größte, leckerste und tollste Eis ausgesucht, raus in den Regen, den Schirm wissentlich im Rucksack vergessen und mit einem Eis in der Hand und einem Lächeln im Gesicht nach Hause gelaufen!